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11 Fragen, die Jesus heute noch genau so stellen würde

Lydia Rieß

 

1 »Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen, wenn er selbst dabei unheilbar Schaden nimmt? Oder was kann ein Mensch als Gegenwert für sein Leben geben?« Mt 16,26

Wieviel Welt auch immer einem Durchschnittsverdiener im ersten Jahrhundert offen stand: Die Möglichkeiten im 21. Jahrhundert toppen das um ein Vielfaches. Da ist so viel zu erleben, so viel Karriere möglich, so viel schnelles Geld zu machen, wenn man seiner Seele ein bisschen Schaden zumutet. 60-Stunden-Wochen bezahlen wir mit Angst vor morgen und innerer Leere. Jesus rettet hier mit Nachdruck: Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um seinetwillen verliert, wird es gewinnen.

In den Augen der Welt ist das Paradox. Dabei stehen uns die Beispiele vor Augen: Menschen, die scheinbar alles erreicht haben und dabei nicht glücklich geworden sind. Was den wunden Punkt noch deutlicher macht: Jesus, weiß, wieviel Angst wir vor einem Verlust unseres Lebens haben, wenn wir uns ganz auf ihn einlassen.

 

2 »Wie kommt es, dass du den Splitter im Auge deines Bruders siehst, aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht bemerkst?« Mt 7,3

Andere kritisieren ist immer leicht. Es ist doch so offensichtlich, was da schiefläuft und wie man das ganz leicht ändern könnte. Sicher hat man selbst auch seine Schwächen, aber für die gibt es schließlich gute Gründe. Und mal ehrlich, das bei mir sind ja eigentlich nur sympathische Macken und Ticks, die sind doch echt harmlos …

Und hier sagt Jesus: Stop!

Ich bin für mich selbst verantwortlich. Mein Leben ist es, das ich auch vor Gott verantworten muss, nicht das der anderen. Es ist verlockend, die Fehler anderer zu kritisieren, damit man sich nicht mit den eigenen auseinandersetzen muss – oder sie besser schönreden kann. Aber davon wird es nicht besser. Und darum geht es: Es soll besser werden. Nicht moralischer, sondern qualitativ gut. Und damit kann ich nur bei mir selbst anfangen.

 

3 »Warum habt ihr solche Angst?« Mt 8, 26

Jeder kennt Angst. Reicht das Geld am Ende des Monats noch für die Miete? Schaff ich die Abschlussprüfung, obwohl das Lernen einfach nicht geklappt hat? Wurde die Krankheit noch früh genug entdeckt, um sie zu bekämpfen?

Manchmal lohnt sich da eine ganz andere Frage: Warum lasse ich zu, dass die Angst hier den Ton angibt? Jesus sagt: „Vertraue mir.“ Er versteht meine Angst. Er sagt aber auch: „Ich bin stärker. Und ich bin auf deiner Seite.“ Das heißt nicht, dass es in Wirklichkeit gar keine angsteinflößenden Dinge in unserem Leben gibt. Es heißt nur, dass wir uns ihnen nicht alleine stellen müssen. Und selbst da, wo wir scheitern und die Angst damit Recht zu bekommen scheint, sagt Jesus immer noch: „Ich bin da. Ich bin auf deiner Seite.“

 

4 »Und ihr, für wen haltet ihr mich?« Mt 16,15

Wer ist Jesus für dich? Irgendeine Antwort hast du bestimmt darauf. Die Leute damals hatten jedenfalls Ideen. Da wurden Vergleiche mit großen Propheten und geistlichen Vorbildern genannt. Schmeichelhaft – aber voll daneben. Denn Jesus ist etwas, das vorher nie dagewesen ist.

Es ist normal, ein Bild von Jesus zu haben – er ist mein Beschützer, mein bester Freund, mein Befreier, … Aber in all dem lohnt es sich, Jesus auch mal wieder genau anzuschauen. Welche seiner Charakterzüge übersehe ich gerne mal? Welche sind mir unangenehm, welche verstehe ich einfach nicht? Wir dürfen Jesus nicht einfach nur für jemanden halten. Sonst machen wir ihn womöglich sehr viel kleiner, als er ist, so wie damals. Die gute Nachricht: Wir dürfen ihn kennenlernen. Und dabei immer mehr herausfinden, wer er wirklich ist.

 

5 »Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?« Mt 6,27

Im Weltmaßstab betrachtet würde sicher jeder zustimmen: wenn wir fallen, fallen wir relativ weich. Das soziale Netz ist engmaschig, die Grundsicherung gewährleistet. Wie viele existentielle Sorgen müssen wir uns also vor der Zukunft machen?

Trotzdem leben wir nicht unbekümmert. Wir haben die Sorgen der ersten Welt – Angst vor Vereinsamung, schwerer Krankheit, sozialem Abstieg. Die Sorge um die Dinge versaut einem das Leben aber mal so richtig. Vor allem die Sorge um Dinge, die man nicht in der eigenen Hand hat.

Auch davon möchte Jesus uns frei machen.

 

6 »Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?« Joh 21,16

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Unser Wert spiegelt sich in dem, was wir zu bieten haben – und vor allem: wie viel wir zu bieten haben. Auch in vielen Gemeinden wächst der Druck, möglichst bei allem dabei zu sein, seine „Gaben einzusetzen“ und sich vorbildlich zu verhalten.

Aber zentral bleibt doch eine andere Frage: „Liebst du mich?“ Es ist keine Frage, die fordert. Sondern eine, in der Jesus sich verletzlich macht. Er wünscht sich die Beziehung zu uns. Keinen möglichst frommen Terminplan, kein detailliertes Gabenprofil, keine großen Pläne. Jesus will unser Herz, uns ganz, so wie wir sind. Das ist manchmal schwieriger, als nur Taten zu geben. Aber auch so viel erfüllender. Denn wo wir zu dieser Liebe bereit sind, begegnen wir einer, die uns gilt und um so vieles größer ist.

 

7 »Was sucht ihr?« Joh 1,38

Warum folge ich Jesus eigentlich nach? Was suche ich bei ihm? Oder anders: Was hoffe ich zu finden?

Manchmal hat man da ganz konkrete Vorstellungen und Wünsche. Suche ich einen Problem-Löser, der mir das Leben leicht macht? Einen Beschützer, der alles Schwierige und Schmerzhafte von mir fernhält? Einen Geber, der mir all das verschafft, was das Leben mir bisher verwehrt hat? Dann werde ich womöglich erleben, dass auch Jesus enttäuschen kann. Weil er nicht alle Erwartungen erfüllt, die ich an ihn herantrage.

Ein fordernder Glaube macht Gott zum Götzen, der nach meinen Vorstellungen zu handeln hat. Ein erwartender, hoffender Glaube dagegen streckt sich aus. Er darf entdecken, dass es auch etwas zu finden gibt. Und dass es größer ist als meine eigenen kleinen Vorstellungen.

 

8 »Warum verfolgst du mich?« Apg 9,4

Manchmal wünscht man sich diesen Zettel vom Himmel, auf dem alles konkret draufsteht. Gottes guter Wille schwarz auf weiß für meine bestimmte Situation. Dann müsste man nicht mehr so oft im Nebel stochern und könnte endlich eine klare Linie verfolgen.

Aber Glaube ist etwas Lebendiges, das wächst und reifer wird und immer wieder neu nach Jesus‘ Perspektive fragen muss. Wo Glaube starr wird, wird er zum Prinzip. Dort folge ich nicht mehr Jesus nach, sondern verfolge ein Bild, das ich mir irgendwann mal gemacht habe. Und presse auch andere gewaltsam in diese Schablone.

Ich kann meinen Glauben und erst recht nicht Jesus in einer Momentaufnahme festhalten. Nachfolge fordert von mir, immer wieder zu Jesus zu kommen und neu zu lernen, die Dinge mit seinen Augen zu betrachten. Auch wenn mir das meine klare Linie versaut.

 

 

9 »Wollt ihr etwa auch weggehen?« Joh 6, 67

Glaubenskrisen hat man mal. Manchmal sogar bis zu dem Punkt, wo man alles hinschmeißen will. Jesus sagt hier: „Ich zwing dich zu nichts. Geh mit mir – aber überleg dir auch, was das heißt. Kannst du alles unterschreiben, was mir am Herzen liegt? Kannst du die Opfer bringen, die Nachfolge manchmal mit sich bringt? Kannst du mich immer an erste Stelle setzen, obwohl deine eigenen Ideen in manchen Punkten so viel reizvoller erscheinen? Kannst du mir das wirklich glauben, was ich sage, und mir auch da vertrauen, wo du nicht verstehst? Kannst du mir glauben, dass ich es gut mit dir meine?“

Nachfolge lohnt sich. Besonders da, wo man nicht einfach nur aus Gewohnheit mitläuft. Sondern ganz bewusst und aus vollem Herzen sagen kann: „Nein. Ich bleibe. Weil ich bei dir finde, was ich sonst nirgends finden kann.“

 

 

10 »Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?« Mt 12, 48

Jesus stellt die Frage nach den engsten Verbündeten. Und da zählen bei Jesus weniger die Gene als die Brüderschaft im Geiste. Nicht fromme Herkunft, sondern persönliche Überzeugung.

Zähl ich mich dazu? Bin ich sein Bruder? Kann ich diesen Titel mit Würde tragen? Für mich ist das ein guter Test, wie close Jesus und ich wirklich sind. Und dann hat diese Frage auch noch eine andere Dimension: Jesus überrascht seine Jünger, wen er da alles zu seinen Brüdern zählt. Und ich frag mich: Mit welchen „Brüdern“ würde er uns heute vor den Kopf stoßen?

 

 

11 »Warum fragst du mich nach dem, was gut ist?« Mt 19,17

Manchmal hätten wir einfach gerne eine Extraeinladung zum „guten Leben“ – einen Fingerzeig Gottes, eine Alltagsoffenbarung. „Plastikmüll bitte in den Gelben Sack. Und vergiss nicht deine Stille Zeit!“ Dabei ist doch dem Menschen gesagt, was gut ist. Es steckt in unserem Gewissen. Es tropft aus jeder der angehäuften Bibeln, die wir uns ins Bücherregal gestellt haben. Jesus hat sich dort bereits offenbart, wir könnten also anfangen und in dieses Leben hineinwachsen, zu dem uns Jesus ermutigt.

Sollte Jesus also fragen, warum wir ihn fragen, was gut ist, dürfen wir uns ruhig ein bisschen ertappt fühlen. Wollen wir wirklich seine Version dieses Lebens leben?

 

Dieser Artikel erschien in DRAN NEXT, dem Magazin zum Selberglauben. Jetzt kostenlos testen: www.dran-next.de

Kaugummi der Liebe Gottes

von Rüdiger Jope

„Auf welchem See war Jesus mit seinen Jüngern unterwegs?“, fragte der Pfarrer. Mein Finger schnellte nach oben. Für die richtige Antwort heimste ich als 7-jähriger DDR-Bürger einen West-Kaugummi ein. Anschließend schnappte sich der Pastor die Gitarre und stimmte das Lied „Gottes Liebe ist wie die Sonne“ an. Noch heute, 38 Jahre später, habe ich diesen paradiesischen Kaugummi-Geschmack in Mund und Nase, wenn ich diese Zeilen singe oder höre.

Kirche ist dazu da, dass den Menschen die Liebe Gottes auf der Zunge zergeht und sie eine Heimat finden. Noch eine Kostprobe? Zuhause funkte es im Teenageralter gewaltig. Der Hocker an der Heizung in der Küche des Pastors wurde für mich zum Heimathafen. Dort saß ich in schwierigen Zeiten mit einem Meerschweinchen auf dem Schoß. Dort fand ich ein hörendes Herz, ein ermutigendes Wort, ein freundliches Lächeln, ein gelebtes, gastfreies Evangelium.

Helfend und dienend

Das ist ein wesentlicher Kern der Kirche – oder wie Dietrich Bonhoeffer es formulierte: „Die Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist. … Sie muss an den weltlichen Aufgaben des menschlichen Gemeinschaftslebens teilnehmen, nicht herrschend, sondern helfend und dienend.“ Kirche, Christsein ist kein Selbstzweck. Darin ist Kirche gut. Meistens.

Noch stapeln sich in der Wohnung die Umzugskisten. Egal. Es ist Sonntag. Wir besuchen den Gottesdienst im neuen Ort. Eine volle Windel sorgt für Verspätung. Die Glocken sind bereits verklungen, als wir mit dem Wagen vor einer Treppe zum Stehen kommen. Wo geht’s bloß rein? Schweißgebadet öffnen wir eine schwere Tür. Unsicher suchen wir Vier uns einen Platz. Starr nach vorne gerichtete Augen würdigen uns keines Blickes. Als die Orgel einsetzt, merken wir: Uns fehlen noch die Liederbücher. Nur wo gibt es die? In die Liturgie hinein quasselt unser Einjähriger. Einen Kindergottesdienst scheint es nicht zu geben. Vor der Predigt gehe ich mit den Kindern raus. Nur wohin? Im Raum nebenan krabbelt der Kleine los. Nach wenigen gekrabbelten Metern sind die Finger schwarz, seine Hose sieht aus wie ein Lappen nach dem Freitagsputz. Die für die Große gefunden Stifte benötigen erst einen Spitzer. Nur wo ist dieser?

Einladend und fehlerfreundlich

Kirche ist an vielen Orten gut, einladend, den Menschen zugewandt, aber es gibt auch noch viel Luft nach oben. Dr. Heinzpeter Hempelmann schlägt in seinem Buch „ZEITGEIST 2“ (Francke) folgendes vor: „Lassen Sie uns Gemeinde bauen, die nicht ideal, nicht perfekt, sondern Gemeinden unterwegs, auf Zeit, als Notbehelf, im Wechsel, Station eben, für eine Nacht oder für ein Glas Sprudel und eine Tasse Kaffee, eine Wegstrecke. Fehlerfreundlich, unvollkommen und gerade darin Hinweiser auf die eine große Heimat, das eine große Ziel, zu dem wir unterwegs sind.“

In der Hoffnung, dass Menschen durch diese Art Kirche auf den Geschmack kommen und sich die göttliche Liebe auf der Zunge zergehen lassen, wie den Kaugummi.

Dieser Artikel erschien im Magazin 3E. Jetzt kostenlos testen: www.magazin3e.net

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Von Marietta Steinhöfel

Von der Kunst des Beobachtens

Unsere Gedanken sind überall und nirgendwo – bei dem, was gestern war, und morgen sein könnte. Wann sind wir einfach mal nur da? In diesem Moment? Warum es sich lohnt, wahrzunehmen, was gerade ist.

Beim Blick in die Zeitschriftenläden oder manche Arztpraxis, fällt auf: Wir werden ermuntert, achtsamer zu sein. Was hat es damit auf sich? Wieder ein neumodischer Gesundheitstrend? Als Synonyme für Achtsamkeit werden im Duden Aufmerksamkeit, Augenmerk, Interesse, Konzentration, Sammlung und Teilnahme genannt.

Interessant. Lassen wir uns doch auf ein Gedankenexperiment ein. Durchleuchten wir einmal unseren Alltag und fragen uns: Wie oft am Tag erwischen wir uns dabei, aufmerksam, konzentriert und wachsam, zu sein? Wann nehmen wir teil an dem, was wir gerade tun? Es ist schon halb vier und noch immer ärgert sich Harald über den unfreundlichen Busfahrer am Morgen. Die schweren Einkaufstaschen einige Zentimeter über dem Boden schleifend, mit gesenktem Kopf an den Geschäften vorbeitrottend, fragt sich Ilse, warum eigentlich nicht sie die Wohnung in der Stadtmitte bekommen hat. Hanna sitzt am Küchentisch über ihrem Mittagessen. Wie es wohl werden wird, wenn ihr Mann nächsten Monat aus dem Beruf scheidet? Die drei sind gedanklich und emotional abwesend. Beschäftigt mit dem was war, und noch kommt – eventuell. Der Kontakt zur Gegenwart reißt ab.

Achtsamkeit kann trainiert werden

Es ist nicht verkehrt, über Vergangenes nachzudenken und daraus Handlungslinien für die Zukunft abzuleiten. Das Problem liegt im Grübeln und Sorgen. „Wer ständig beschäftigt ist, läuft Gefahr die Gegenwart zu verpassen“, sagt Martin Grabe, Psychiater und Psychotherapeut an der Klinik Hohe Mark in Oberursel.

Im Hier und Jetzt zu sein, den Moment wahrzunehmen und wertzuschätzen: Das bedeutet, achtsam zu sein.Vielen älteren Menschen gelingt das sehr gut. Vorausgesetzt, sie haben es eingeübt, meint der Psychiater: „Wer sein Leben lang nicht gelernt hat achtsam zu sein, wird es im Alter auch nicht können.“ Um achtsamer zu werden, lassen sich Phasen in den Tagesablauf einbauen, in denen man das bewusste Wahrnehmen einübt. Unterwegs in die Stadt lohnt sich ein Blick an den Wegesrand, wo eine Löwenzahnpflanze aufgeblüht ist. Bei näherem Hinsehen fällt auf, wie saftig das Grün ist, und wie schön die Blüten aussehen. In Momenten wie diesen, ist man achtsam. Die Sinne zu schärfen ist eine Komponente von Achtsamkeit. Die zweite, so Grabe, sei die Schöpfung wahrzunehmen. Die Welt um uns herum, wie uns selbst. Im Büro könne das sein, einmal zu prüfen, ob man bequem sitzt und die Haltung gegebenenfalls zu korrigieren.

Achtsamkeit in der Bibel

Auch wenn die Bibel nicht explizit von „Achtsamkeit“ spricht, zeigt sie doch auf, dass es wichtig ist, geistig anwesend zu sein:

  • Achtsamkeit als Aufmerksamkeit. Der Samariter, der nicht einfach am geschändeten Mann am Wegesrand vorbei geht – der sieht (Lukas 10,30-37).
  • Achtsamkeit als Offenheit. Jesus, der dazu aufruft, wie die Kinder zu sein: empfänglich, offen, interessiert, neugierig (Matthäus 18,3).
  • Achtsamkeit als Wachsamkeit. „Haltet euch bereit und seid wach“, heißt es im Lukas-Evangelium. Im Kontext (Lukas 12, 35-40) geht es um viel: das Wiederkommen des Herrn, das Erettetwerden.
  • Achtsamkeit als Vorsicht. Im Gleichnis von den zehn Brautjungfern (Matthäus 25,1-13) werden jene Frauen belohnt, die klugerweise zusätzliches Öl für ihre Öllampen mitgenommen haben. Als die Nacht hereinbricht, und der Bräutigam endlich kommt, sind die anderen Brautjungfern, die neues Öl kaufen mussten, nicht anwesend.

„Sorgt euch nicht“, sagt Jesus im Matthäus-Evangelium. Und genau darum geht es beim Achtsamsein. Nicht im Groll der Vergangenheit bleiben, oder sich um die Zukunft sorgen. Sondern im Hier und Jetzt zu leben.

Dieser Artikel erschien im Magazin LebensLauf. Jetzt kostenlos testen: www.lebenslauf-magazin.net