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	<title>Song &#8211; Wir lieben Gemeinde</title>
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		<title>Hoffnung ist das größte Geschenk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabel Loh]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2018 10:55:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr drehte der Musiker Chris Lass gemeinsam mit der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ein Video, in dem zwei Mädchen einander durch ein Geschenk näherkommen. lebenslust hat nach dem Grund für das Video gefragt – und warum Hoffnung ein so wichtiges Geschenk ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lydia Riess</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="V"><strong>Im vergangenen Jahr drehte der Musiker Chris Lass gemeinsam mit der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ein Video, in dem zwei Mädchen einander durch ein Geschenk näherkommen. <span class="fettkursiv">lebenslust</span> hat nach dem Grund für das Video gefragt – und warum Hoffnung ein so wichtiges Geschenk ist.</strong></p>
<p class="N"><strong><span class="fett">Chris, was war der Grundgedanke deines Videos?</span></strong></p>
<p class="N">Ich kenne die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, seit ich ein kleiner Knirps bin, und fand es total stark, darauf hinzuweisen. Wir haben den Song „Power of Prayer“ von meinem Album ausgewählt, das seinerzeit herauskam, also „Kraft des Gebets“. Dazu haben wir eine Geschichte entwickelt, in der es darum geht, etwas zu verschenken, an andere zu denken, für andere da zu sein. Das passt gut zum Thema „Gebet“, denn beim Beten dreht man sich nicht nur um sich selber, sondern tut das für andere, als Fürbitte. Außerdem finde ich: Für andere zu beten ist gut, aber auch etwas für sie zu tun, ist genauso gut, wenn nicht noch besser!</p>
<p class="N"><span class="fett">Manche sagen, kleine Gesten wie die Geschenke von „Weihnachten im Schuhkarton“ verändern nicht viel. </span></p>
<p class="N">Dahinter steckt der Gedanke: „Man muss Großes tun, damit sich Großes bewegt.“ Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das nicht stimmt. Wer bemisst, was groß und was klein ist? Dinge beginnen oft im Kleinen, bevor sie groß werden. Gerade bei der Aktion geht es ja darum, Kindern eine Freude zu machen und ihnen Hoffnung zu schenken. Ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind und dass es Menschen gibt, die sie wertschätzen. Was das für ein Leben bedeuten kann, ist unermesslich und kann in der Verkettung am Ende etwas ganz Großes bewirken!</p>
<p class="N">Als ich noch ein Kind war, haben wir in unserer Gemeinde diese Kartons gepackt für andere Kinder, und wir haben jedes Mal auch Feedback bekommen. Das war immer stark zu sehen, dass da Kinder sind, die sich total freuen!</p>
<p class="N"><strong><span class="fett">Wie kann man konkret Hoffnung schenken, nicht nur an Weihnachten, sondern im Alltag?</span></strong></p>
<p class="N">Indem man anderen Mut zuspricht, anstatt ihre Hoffnungen und Träume in Frage zu stellen. Das würde dazu führen, dass die Menschen um uns herum mutiger werden und Dinge erleben und schaffen, die sie über sich hinauswachsen lassen – und damit auch andere inspirieren. Ich singe viel mit Leuten gemeinsam. Wenn die dann erleben, dass sie eine Atmosphäre verändern mit ihrer Stimme, ihren Liedern, ihren Botschaften – das ist großartig!</p>
<p class="N">So haben wir es auch beim Video erlebt: Mitten im Dreh schüttete es auf einmal so heftig aus allen Wolken, dass alle so durchnässt waren, dass ans Weiterdrehen nicht zu denken war. Gott sei Dank gab es ganz in der Nähe ein Luxushotel, in dem normalerweise nur die ganz „Großen“, Reichen und Berühmten unterkommen. Und die Angestellten dort waren tatsächlich so lieb und haben unsere ganzen Klamotten in den Trockner geschmissen und uns ein paar Föne gegeben – wir haben uns auf den Toiletten eingeschlossen und uns gegenseitig trockengeföhnt. Als die Sonne wieder rauskam, konnten wir weiterdrehen. Sie haben also das Video für uns gerettet, indem sie uns so beschenkt haben.</p>
<p class="N"><strong><span class="fett">Warum ist Hoffnung so wichtig für Menschen?</span></strong></p>
<p class="N">Ich persönlich glaube, dass Hoffnung der Motor ist, der uns erlaubt, Dinge anzupacken. Hoffnung ist die Kraft, die uns erlaubt, Probleme anzugehen, unser Leben zu verändern, den Glauben nicht zu verlieren an andere Menschen und sich selbst. Man sagt ja nicht umsonst: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, ein biblisches Zitat. Ich glaube, dass das wirklich so ist: Wenn wir anderen Menschen Hoffnung zusprechen und sie ermutigen, dann ist das wahrscheinlich das größte Geschenk, das man jemandem machen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dieses Interview erschien im Magazin lebenslust. Jetzt kostenlos testen: <a href="http://www.bundes-verlag.net/lebenslust">www.bundes-verlag.net/lebenslust</a></strong></p>
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		<title>Ist da jemand?</title>
		<link>https://www.gemeinde-praktisch.de/ist-da-jemand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabel Loh]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 14:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaubensalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ist da jemand?“, fragt der Sänger Adel Tawil in seinem neuesten Song. Oliver Kallauch, selbst auch Musiker, hat sich dazu seine Gedanken gemacht – und Adel Tawil einen offenen Brief geschrieben:]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-396ddf1f42196ca838231e61a4602801 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p class="V"><em>von Oliver Kallauch</em></p>
<p class="V">„Ist da jemand?“, fragt der Sänger Adel Tawil in seinem neuesten Song. Oliver Kallauch, selbst auch Musiker, hat sich dazu seine Gedanken gemacht – und Adel Tawil einen offenen Brief geschrieben:</p>
<p class="N"><strong>Lieber Adel Tawil,</strong></p>
<p class="N">habe eben wieder deinen Song im Radio gehört: „Ist da jemand?“ Das frage ich mich auch. Ich lauf zwar eher selten „durch die Straßen, durch die Nacht“, aber ich glaub, ich weiß, welches Gefühl du meinst. „Ist da jemand? Jemand, der mein Herz versteht, mit mir bis ans Ende geht und noch an mich glaubt? Der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich nach Hause bringt?“ Das sind ziemlich hohe Ansprüche an diesen „Jemand“.</p>
<p class="N">Vielleicht zögere ich deswegen intuitiv. Ich will weder meine Freunde noch meine Partnerin mit dem ganzen Gewicht dieser Ansprüche konfrontieren. Natürlich will ich mein Leben in allen Facetten mit ihnen teilen und ich bin reich beschenkt mit ihrer Gesellschaft und Liebe, aber trotzdem will und kann ich nicht einfach mein gesamtes Bedürfnis nach Lebenssinn bei ihnen abladen. Und auch dein Blick, lieber Adel Tawil, weicht nach oben aus, aber der Himmel ist ohne Farben &#8230; Besonders im Dezember.</p>
<p class="N">„Ist da jemand?“ Weihnachten ist ein Fest für genau diese Frage. Danke, dass du sie stellst. Gleich 14 Mal in deinem Lied. Du singst von einer lauten Welt und einem tauben Herzen. Ich glaube, momentan ist es vor allem ein Bilder- und Lichtersturm, der mich blendet, aber laut ist es auch. Ziemlich laut sogar &#8230; Auf den Weihnachtsmärkten, in den Shopping-Centern, auf der Arbeit, wo allenthalben die Hysterie ausbricht, weil „das ALLES!?“ noch bis zu den Feiertagen fertig werden muss.</p>
<p class="N">Aber deine Frage geht über den Stress in Phasen hinaus. „Ist da jemand?“ Du singst von Einsamkeit inmitten einer Menschenmenge, geschlossenen Türen und schlaflosen Nächten. Die kenne ich durchaus, ich nehme dir sogar ab, dass du weißt, was Depression bedeutet.</p>
<p class="N">Dann kippt die Stimmung in deinem Song: Mit einem Mal geht es um eine hell scheinende Sonne, einen neuen Tag. Ausgelöst von einer Stimme, die sagt: Da ist jemand. „Jemand, der mein Herz versteht, mit mir bis ans Ende geht und noch an mich glaubt. Der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich nach Hause bringt.“ Die Stimme, von der du singst, schafft eine neue Welt in dir.</p>
<p class="N">Mit der Beteuerung „Da ist jemand“ ergeben sich völlig neue Chancen! Auf einmal sind dein Musikvideo und dein Leben keine Possen mehr, die du Szene für Szene erträgst, schwermütig, von Grenzen bestimmt, irgendwie suggestiv, sondern sehnsüchtig, von Trost erfüllt, real.</p>
<p class="N">Ich fühl mich am Ende des Jahres meistens eher gestrandet als angekommen. Im Normalfall lande ich dann irgendwann auf einem Stuhl oder einer Bank in der Kirche und höre das Versprechen, das in Weihnachten steckt. Man kann es in einem Wort zusammenfassen: Immanuel. Das ist hebräisch und bedeutet: „Gott ist mit uns.“ Ein Satz wie eine warme Decke. Oder ein Kuss. Ein Satz wie ein erleichterter Seufzer, der die Schultern nach unten sinken lässt und den Blick hebt. Ein Satz wie der Anblick eines Kindes, in dem eine unwiderstehliche Hoffnung auf Zukunft steckt, einfach nur, weil es da ist. Ein Versprechen, das meine Welt neu erschafft.</p>
<p class="N">Da ist jemand. Nicht irgendjemand, sondern jemand, der mir glaubhaft und aufopferungsvoll zeigt: Ich bin mit dir. Mit euch allen, jeder Zweiflerin und jedem Alltagshelden. Mit jedem Erschöpften und jeder Tapferen. Da ist jemand.</p>
<p><strong>Oliver Kallauch</strong></p>
<p>Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift<em> lebenslust.</em> Jetzt kostenlos testen: <a href="http://www.bundes-verlag.net/lebenslust">www.bundes-verlag.net/lebenslust</a></p>
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